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Netzwerkpartner haben am Niedersächsischen Life Science Tag teilgenommen

Die Netzwerkpartner IBA GmbH und PuK waren als Redner beim Niedersächsischen Life Science Tag geladen und berichteten über Biologisierung.

Clausthaler Wissenschaftler und regionale Partner nehmen am Niedersächsischen Life Science Tag am 27.11.2019 unter dem Thema "Biologische Transformation im Fokus - Konzepte und Lösungen für zukunftsfähige Produkt- und Prozessinnovationen" teil. Neue Fragestellungen und innovative Lösungsansätze wurden dabei u.a. mit dem Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Herrn Dr. Berend Lindner und einem großen Fachpublikum diskutiert.

Wie können zukünftige Life-Science-Applikationen in der Wirtschaft nicht nur wettbewerbsfähig, sondern auch im Einklang mit einer hohen Ressoourceneffizienz und einer umweltschonenden Herstellungsweise gelöst werden? Zu dieser Grundfragestellung trafen sich Forscher und Entwickler aus der Region zusammen, um ihre verschiedenen Ansätze zu präsentieren.

Neben Vertretern der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule Hannover und der TU Braunschweig, ebenso wie Unternehmensvertretern aus den Branchen Bio- und Informationstechnologie waren als Redner die TU Clausthal mit Herrn Sebastian Sdrenka vom Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik (PuK) und Projektpartner Dr. Joachim Bertram (CSO) von der IBA GmbH aus Göttingen geladen, die ihren Beitrag zur Veranstaltung unter dem Titel "Additive Fertigungstechnologie meets Life Science" einbrachten.

In diesem Sinne wurde die Einleitung des Life Science Tages mit einem Impulsvortrag von Herrn Prof. Dr. Andreas Rausch (TU Clausthal) mit dem Titel "Praxisnahe Anwendung von KI zur Erstellung prädiktiver Szenarien" begonnen. Im Laufe der Veranstaltung wurde darauf aufbauend diskutiert, wie hoch das Innovationspotential für biobaiserte Technologien ist, besonders in der Kopplung mit der zielgerichteten Gestaltung des personalisierten Endproduktes. Der interdisziplinäre Anspruch steigt und bietet neue Chancen und Potentiale, welche sich nicht nur über die Medizin und Materialien sowie die Prozessierung erstrecken, sondern über das gesamte Spektrum von Landwirtschaft, Ernährung, Konsumgütern, Energieversorgung, Datenspeicherung und vielen Weiteren.

Ausrichter der Veranstaltung war die Organisation BioRegioN, welche ein Angebot der Innovationszentrum Niedersachsen GmbH ist.

Die Relevanz der Thematik wird besonders darin deutlich, dass sich der Beirat der BioRegioN in KW49 ebenfalls mit dem Thema Biologisierung, also der "Zusammenführung technischer und biologischer Komponeten und Prozesse" intensiv beschäftigen wird. Vorreiter in dieser neuen Disziplin sind klassische Material- und Werkstoffwissenschaft in Kombination mit moderner Medizintechnik und innovativer Life-Science-Anwendungen. Als Best Practice Beispiele geben die IBA GmbH aus Göttingen (Dr. Joachim Bertram) und Clausthaler Zentrum für Matieraltechnik (CZM) der TU Clausthal (Prof. Dr.-Ing. Gerhard Ziegmann, Dipl.-Ing. Sebastian Sdrenka) einen Einblick in die Kooperationsprojekte Zellclean und BioReg mit dem Schwerpunkt der Zellseparation. Neben den bisherigen Aktivitäten wird unter dem Arbeitstitel "Additive Fertigung meets Life Science" sowie "Fertigung im Reinraum" ein Ausblick auf weitere Ideen  und Möglichkeiten gegeben, die Biologisierung in Niedersachsen mit innovativen Inhalten zu gestalten.

Foto: Niedersächsischer Life Science Tag mit dem Staatssekretär Dr. Berend Lindner.

Bildquelle: Alexandra Glawe (Innovationszentrum Niedersachsen GmbH)