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Forschung und Technik: Biologisierung in Niedersachsen

Die AG "Bio-, Medizin- und Life-Science Technologie", der u.a. die Netzwerkpartner IBA GmbH und PuK hat sich im CZM zusammen mit Bundestagsmitglied Dr. Roy Kühne und Universitätspräsident Professor Joachim Schachtner getroffen, um über das Thema Biologisierung zu informieren und zu diskutieren. 

Im Polymermikrosystemlabor und im Reinraum wird in den Bereichen Medizin-, Pharma-, Life-Science-Technologien und Mikrosensorik geforscht.

Ausgangspunkt für die Kooperation der TU Clausthal mit der Industrie in der Medizintechnik war das Projekt „Zellclean“, das finanziert wurde über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Sebastian Sdrenka, Doktorand am Institut für Polymerwissenschaften und Kunststofftechnik, stellte es vor: Um bestimmte Zellen kostengünstig aus einer Blutprobe herauszufiltern, haben die Clausthaler zusammen mit dem Göttinger Unternehmen IBA GmbH eine Separationseinheit als Aufsatz für eine Spritze auf Basis der Fab-TACS®-Technologie entwickelt. Diese Einweg-Separationseinheit, hergestellt mittels Mikrospritzgusstechnik, beinhaltet ein sehr feines Membrangewebe, das die Trennmatrix auf Agarose-Basis (ein Mehrfachzucker) zurückhält, aber Blutzellen passieren lässt. „Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Markeinführung“, berichtete Sdrenka. Folgeprojekte, basierend auf neuen Ideen für die Schnittstelle zwischen Technik und Biologie, seien bereits vereinbart oder angeschoben worden. Dabei komme auch der 3D-Druck ins Spiel.

Mehr zum Thema "Forschung und Technik: Biologisierung in Niedersachsen" erfahren Sie auf der Webseite der TU Clausthal.